Warabi Mochi made of Warabi Mochi-ko / わらび餅粉を使って作ったわらび餅


In Rumikos last e-mail, she told me, that her husband recently made Warabi Mochi. Here you can also read more about her Warabi Mochi. That reminded me immediately of the cover of my Wagashi book "やさしい和菓子". This also contains a recipe for Warabi Mochi. But I haven't tried before.

Warabi Mochi is a very popular summer snack in Japan. But up to the stickiness they have nothing in common with the the real mochi, which we know from glutinious rice. They are completely different in taste and texture. The consistency is more like a jelly.

Original Warabi Mochi are made of "Warabi-ko (わらび 粉)", a starch of bracken. But this is hardly available outside of Japan. As Rumiko has written on her blog, this starch is very expensive and is only available in wagashi stores or online shops in Japan. As she has also written me, the origanal Warabi Mochi from Warabi-ko are called "Hon Warabi Mochi (本 わらび 餅)". Warabi Mochi from other starch are called only "Warabi Mochi (わらび 餅)".

My Warabi Mochi-ko (わらび 餅 粉) I've ordered by Dae-Yang. It contains tapioca and sweet potato starch. Unfortunately, it is sold out very often. At Shochiku I saw it too. Also online sold out. But maybe you have more luck in their shop. I've paid 2.98 € for 150g.

I ate my Warabi Mochi with Kinako (soybean flour) and Kuromitsu (syrup of dark cane sugar). The Warabi Mochi themselves have not really much flavor, so they taste with Kinako and Kuromitsu much better. Unfortunately I could not eat original Warabi Mochi from bracken, so I have no comparison. But otherwise I found it quite tasty. It may not be everyone's taste, but I like that kind of Wagashi always very much.

In the book, the mass is heated in the microwave, but I have decided, because of the better control the pot method. I've filled it in my Nagashikan mould, but you can also use any other mould for this.

Recipe for 3 persons:
  • 50g Warabi-ko or Warabi Mochi-ko
  • 20g sugar
  • 250ml water
  • 70g brown cane sugar
  • optional 30g Mizuame
  • 50ml water
  • Kinako to taste
1. Mix in a pot the Warabi Mochi-ko with the sugar. Add the water and stir until everything is without clots.

2. Heat the pot on medium heat. Stir the mass constantly until it is white-transparent (depending on the mix of Warabi Mochi-ko). About 5-7 minutes long.

3. Fill the mixture into a suitable mould, cover with plastic wrap and let cool for at least an hour in the refrigerator.

4. In the meantime, you can make the Kuromitsu syrup. For this, mix in a new pot the brown cane sugar, optional Mizuame and water. Stir over medium heat until the sugar has melted and the liquid is slightly thickened. Let cool down. But not in the refrigerator!

5. Cut the finished cooled Warabi Mochi now into desired size. Arrange on a plate, pour some Kuromitsu syrup over it and sprinkle with some Kinako.

Unfortunately, this is for the next three weeks my last post, because I move around and have already packed up a few things. My new kitchen comes in the first week of October, so I can not cook much at this time. After that it will going on as usual :)
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In der letzten E-Mail hat mir Rumiko erzählt das ihr Mann vor kurzem Warabi Mochi zubereitet hat. Hier könnt ihr auch ihren Post über Warabi Mochi lesen. Das hat mich sofort an das Titelbild von meinem Wagashi Buch "やさしい和菓子" erinnert. Dies enthält ebenfalls ein Rezept für Warabi Mochi, dass ich bis jetzt aber noch nicht ausprobiert hatte.

Warabi Mochi sind ein sehr beliebter Sommersnack in Japan. Sie haben aber bis auf die Klebrigkeit nichts mit den Mochi gemeinsam die man aus Klebreis kennt. Sie sind in Geschmack und Konsistenz komplett anders. Die Konsistens entspricht eher das eines Gelees.

Original Warabi Mochi werden aus "Warabi-ko (わらび粉)", einem Stärkemehl des Adlerfarns hergestellt. Dieses ist aber hier in Deutschland nicht erhältlich. Wie Rumiko auf ihrem Blog auch geschrieben hat ist dieses Stärkemehl recht teuer und nur in Wagashi Läden oder online in Japan zu bekommen. Wie sie mir auch geschrieben hat, nennt man Warabi Mochi aus echtem Warabi-ko dann "Hon Warabi Mochi (本わらび餅)". Warabi Mochi aus anderen Stärkemehlen nennt man nur "Warabi Mochi (わらび餅)".

Mein Warabi Mochi-ko (わらび餅粉) habe ich bei Dae-Yang bestellt. Es enthält Tapioka- und Süßkartoffelstärke. Leider ist es dort aber sehr oft ausverkauft. Bei Shochiku habe ich es auch gesehen. Dort ist es ebenfalls online meist ausverkauft. Vielleicht habt ihr aber im Ladengeschäft mehr Glück. Bezahlt habe ich übrigens 2,98 € für 150g.

Gegessen habe ich meine Warabi Mochi zusammen mit Kinako (Sojabohnenmehl) und Kuromitsu (Sirup aus dunklem Rohrzucker). Die Warabi Mochi selber haben eigentlich nicht viel Eigengeschmack, daher schmecken sie mit Kinako und Kuromitsu umso besser. Leider habe ich noch keine original Warabi Mochi aus Adlerfarn essen können und daher kein Vergleich, aber ansonsten fand ich es doch recht lecker. Es mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, aber ich mag solche Art von Wagashi immer sehr gerne.

In dem Buch wird die Masse zwar in der Mikrowelle erhitzt, ich habe mich aber wegen der bessere Kontrolle für die Topf-Methode entschieden. Zum Abfüllen habe ich sie in meine Nagashikan-Form gefüllt, sie hatte die perfekte Größe hierfür. Aber ihr könnt auch jede andere beliebige Form hierfür verwenden.

Rezept für 3 Personen:
  • 50g Warabi-ko oder Warabi Mochi-ko
  • 20g Zucker
  • 250ml Wasser
  • 70g brauner Vollrohrzucker
  • optional 30g Mizuame 
  • 50ml Wasser
  • Kinako nach Belieben
1. In einem Topf das Warabi Mochi-ko mit dem Zucker mischen. Das Wasser hinzugeben und rühren bis alles klümpchenfrei ist.

2. Den Topf auf mittlerer Hitze erhitzen. Die Masse unter ständigem rühren erhitzen bis sie weißlich-transparent wird (kommt auf die Mischung des Warabi Mochi-ko an). Dauer ca. 5-7 Minuten.

3. Die Masse in eine geeignete Form füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und zum abkühlen für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

4. In der Zwischenzeit könnt ihr den Kuromitsu-Sirup machen. Hierfür in einem neuen Topf den braunen Vollrohrzucker, optional Mizuame und Wasser mischen. Auf mittlerer Hitze rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Flüssigkeit etwas eingedickt ist. Sirup abkühlen lassen. Aber nicht im Kühlschrank!

5. Das fertige ausgekühlte Warabi Mochi nun in gewünschte Größe schneiden. Auf einem Teller anrichten, mit etwas Kuromitsu Sirup übergießen und Kinako bestreuen.

Leider ist dies für die nächsten drei Wochen vorerst mein letzter Post, da ich umziehe und bereits einige Sachen eingepackt habe. Auch kommt meine neue Küche erst in der ersten Oktoberwoche, so dass ich in dieser Zeit nicht viel kochen kann. Danach wird es wie gewohnt weiter gehen :)

Jasmine T. Blossom  – (September 18, 2012 at 4:38 PM)  

Ich lebe in einer Region, die für Warabimochi sehr berühmt ist.
Ich hör den "Eiswagen" einmal die Woche um die Häuser fahren und ein alter Mann ruft ganz laut "Waraaabiiii mochiiii" *gg*

Ich finde es eine ganz köstliche Alternative im Sommer zum Speiseeis! ^-^

bakeneko  – (September 29, 2012 at 1:26 PM)  

Hallo ich habe einen Award für Dich und würde mich freuen wenn Du ihn annimst und mitmachst ;-D

LG bakeneko
http://tasty-bento.blogspot.de/2012/09/liebster-award-von-chaoselfe.html

Sarah  – (October 3, 2012 at 4:13 PM)  

Hallo Mokiko, ich habe dir einen Award verliehen. Ich hoffe du nimmst ihn an.

http://www.bento-und-mehr.de/4188/blogaward-%E2%80%93-liebster-award/#more-4188

Liebe Grüße, Sarah

Token  – (October 4, 2012 at 5:51 PM)  

Hey Mokiko! Weisst du zufällig, ob das Restaurant "Issen" in Frankfurt noch existiert? Weil ich dort gerne hingehen wollte, wenn wir auf der Buchmesse sind. Aber ich habe irgendwie teilweise auf qype gelesen, dass das Restaurant nicht mehr da ist/geschlossen hat etc. :/ Hoffe du kannst mir helfen :) Ansonsten würd ich fragen, ob du ein anderes Ramenrestaurant empfehlen kannst ^^

Mokiko  – (October 5, 2012 at 10:35 AM)  

Hallo Token. Zuletzt war ich im August in Frankfurt und bin mir sicher das es das Restaurant Issen da noch gab. Auf der Homepage steht auch keine Information das sie geschlossen haben. ??? Ansonsten rufe dort doch einfach mal an und frage nach ob sie eventuell umgezogen sind.

Ansonsten kann ich dir noch das "Kabuki" empfehlen. Sie bereiten dort das Essen auch an einem Teppanyaki direkt am Tisch zu. Es ist zwar etwas teurer, aber auch wirklich sehr lecker und frisch zubereitet!

Mokiko  – (October 5, 2012 at 10:37 AM)  

Danke auch an Bakeneko und Sarah für den Award :)

Token  – (October 6, 2012 at 5:47 PM)  

danke mokiko! ^^ ja stimmt, anrufen. darauf hätt ich selbst kommen können XD danke für den Tipp! :D Da bin ich mal gespannt! :)

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